27 Alte Salzstraße

Wo das Weiße Gold gesäumt wurde

Zwischen   Wolfegga, dem westlichsten Weiler von Warth, und der   Jägeralpe   am Hochtannberg lässt sich noch heute der Weg des „Weißen Goldes“ verfolgen. Auf dem einst bedeutenden Saumpfad wurde ab dem 15. Jh. das Salz aus Hall in Tirol, als wertvollstes Handelsgut des Landesfürsten, vom Lechtal kommend ins Große Walsertal und den Bregenzerwald gebracht. Nicht nur zur Würze, sondern auch als Heilmittel für Mensch und Tier sowie zur Konservierung und Herstellung von Käse hoch geschätzt, wurde Salz wohl auch aus Bayern über den Gemstel- sowie den Schrofenpass geschmuggelt. Das Säumen von Salz, aber auch von Käse und anderer Waren war für dieHochkrumbacher   ein existenzsichernder Zuverdienst, weshalb noch im 19. Jahrhundert in jedem Stall ein, zwei robuste Pferde standen.

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