40 Am Joch

Steile Bergmahd bis hinauf zum Höfergrat

Oberhalb des im wahrsten Sinne atemberaubenden Anstiegs bei   Steinigwiesstehen zwei ehemalige Walserheimaten, die von der schweißtreibenden Arbeit in den prächtigen Bergmähdern zu erzählen wissen. Hoch über   Nesslegg   eröffnet sich hier am   Joch   ein reizender, weitschweifender Ausblick auf den Talkessel von Schröcken, doch erwarteten die Walser auch weit ausgedehnte Steilhänge zum bewirtschaften. Bis hinauf zum   Höfergrat   reichte die harte Arbeit mit Sense, Rechen und mitunter auch Steigeisen, um genügend Heu in die   Schüna   zu bringen oder zu   Trischta, den walserischen Heukegeln zu formen. Im Sommer auf dem   Büntel   (Seiltuch) gezogen und als mächtige   Schocha   (Burden) auf Kopf und Schultern heim getragen oder erst im Winter mit dem Schlitten geholt, wurde der Fleiß mit bestem Viehfutter belohnt.

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