25 Hus am Wießabach

Robuster Walserbau aus uralten Zeiten

Bald schon seit 600 Jahren steht das robuste   Hus am Wießabach   in   Gehren   auf grünem Steilhang mit Blick über der   Mühlebrücke   und hat so manches Renaissance-Schloss überdauert. Im Kern geht das Gehöft auf   1425   und somit die Landnahme der Walser am Tannberg zurück. Als wertvolles Fenster in die Vergangenheit gestattet es nicht nur in der Küche mit altem Rauchgewölbe spannende Einblicke in die Alltagsgeschichte. Zudem lassen wissenschaftliche Analysen den Wandel des Baus über die Jahrhunderte nachvollziehen.  1726 erfolgte eine größere Umgestaltung, wobei die alten Dielen und Balken wiederverwendet wurden. Noch bis zur Jahrtausendwende bewohnt und bewirtschaftet, spiegelte sich im Namen des letzten Besitzers Josef Weißenbach der Flurname wider – hier am rauschenden, weiß schäumenden Bach.

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