32 Krumbacher Wasaried

 Torf als Wärmespender der Walser

Der sich zu Füßen des   Salober   malerisch durch die Hochebene schlängelnde   Krumbach verlieh der einstigen Walsergemeinde nicht nur ihren Namen, sondern versorgte über Umwege auch mit bitter benötigtem Brennmaterial. Rund um das Gewässer bildete sich ein weitläufiges Niedermoor aus, das als   Krumbacher Ried   ein schönes und schützenswertes Ökosystem darstellt. Die Walser schätzten das „Wasariad“ noch mehr für den Torf, der damals ihre Stuben erwärmte (unter „Waasa“ verstand man im Walserischen ein Torfgebiet). Einst hieß der Ort „Krumbach ob Holz“, lag er doch oberhalb der Waldgrenze, weshalb die Bewohner bereits   1707   „meist kain holz haben und nur mos waasen graben und brennen müssen“. Der Torfstich erforderte einiges Geschick und erfolgte sorgsam, wodurch das kostbare Moor erhalten blieb.

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